Das Ende Frankreichs und des Euros ist besiegelt

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Markus Blaschzok
Die Wahl in Frankreich nahm das erwartete tragische Ende. Der nur 39-jährige Wolf im Schafspelz, Emmanuel Macron hat mit 65% der Stimmen die Stichwahl gegen Marine Le Pen gewonnen. Macron gibt sich gerne wirtschaftsliberal, doch ist das nicht glaubhaft, denn er war einst Mitglied der „Sozialistischen Partei“.

 
Er ist der Kandidat des Establishments und arbeitete zu Beginn seiner Karriere gleich für die Regierung. Danach kam er trotz großer Defizite mittels „Vitamin B“ zu einer Stelle bei der Rothschild-Bank. Er half bei einem Deal mit dem Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé, der ein Volumen von 11,8 Mrd. Franken hatte. Als Provision dafür erhielt er über eine Millionen Schweizer Franken und wurde so zum Millionär. 

 

-Empfehlung der Redaktion- 

 

 
Währungs-Experte Markus Blaschzok erklärt die Folgen der Wahl für den EURO in dieser kostenlosen Video-Analyse: Wird die Gemeinschaftswährung untergehen?

 

 
Erfolg durch Vitamin B
 
Macrons Qualität sind seine guten und nützlichen Beziehungen, in die Politik, wofür man ihn gut bezahlte. Später war er Berater für Wirtschafts- und Finanzpolitik und stellvertretender Generalsekretär beim neuen Präsidenten, Francois Hollande. Im August 2014 ernannte ihn Hollande zum Wirtschaftsminister.

 
Für jemanden, der von einer schlechten Schule kam und während seiner ersten Berufsjahre oftmals durch Inkompetenz glänzte ist das eine enorme und fast unglaubwürdige Karriere. Es scheint als hätte man ihn an diese Stelle gehoben, wofür er jetzt die Marionette spielen muss.

 
Frankreich zerstört sich selbst
 
Das Vereinigte Königreich trat im vergangenen Jahr aus der Europäischen Union (Brexit) aus. Le Pen hatte mit einem Austritt Frankreichs (Frexit) Wahlkampf betrieben und bei ihrem Sieg wäre es wohl in absehbarer Zeit auch zu einem Austritt aus der Union gekommen. Bei einem sogenannten „Frexit“ wäre der Euro wohl sehr schnell abgeschmiert und die Europäischen Union womöglich zerbrochen. Der Vorteil an dieser Variante wäre gewesen, dass der Schrecken der politischen Währungsunion ein Ende gefunden hätte.

 
Glauben Sie jedoch nicht, dass der Euro und Europa unter Macron jetzt gerettet wären, denn unter Macron wird der Schrecken kein Ende mehr nehmen und sich die Lage in Europa nur weiter verschlechtern. Der Sieg Macrons ist eine Katastrophe für Deutschland und Europa.

 
Offene Grenzen und Kuschelkurs
 
Während Le Pen die Grenzen sichern und den Migrantenstrom nach Frankreich drastisch eindämmen wollte, steht Macron für offene Grenzen sowie einen Kuschelkurs mit dem islamistischen Terror.

 
Bis zu den nächsten Wahlen werden womöglich weitere 5-6 Millionen Migranten den sozialistischen Wohlfahrtsstaat in Frankreich erobern und das Land Schritt um Schritt zerstören. Macron, der behauptete: „So etwas wie eine französische Kultur gibt es nicht“, liegt das Wohl Frankreichs nicht am Herzen.

 
Macron wird Frankreich in den Ruin treiben!
 
Der Brite Nigel Farage, der maßgeblich für den Brexit Englands verantwortlich war, prophezeite bereits, dass Le Pen, wenn sie diese Wahl verlieren würde, die nächste Wahl in fünf Jahren dann unausweichlich gewinnen würde. Macron würde das Land in den Abgrund stürzen und die Franzosen zu spät aufwachen.

 
Macron hat in seinem Wahlkampf unhaltbare Versprechen gemacht. Auf der einen Seite versprach er die Steuern und die Staatsausgaben zu senken und auf der anderen Seite will er jene, mit niedrigen Einkommen stärker unterstützen. Auch die Arbeitslosenversicherung soll ausgebaut werden. 50 Mrd. Euro sind für Infrastrukturprojekte geplant und die Energiewirtschaft soll auf erneuerbare Energien umstellen.

 
Das alles ist nicht haltbar und mit dem Zuzug weiterer Millionen Migranten in den sozialistischen Wohlfahrtsstaat können diese Utopien nur über die Druckerpresse und noch mehr Staatsverschuldung finanziert werden. 

 
Der ungedeckte Papiereuro wird dabei zwangsläufig immer weiter an Kaufkraft verlieren. Vermögen und Ersparnisse werden dabei in Luft aufgelöst, sodass jeder, der sich nicht vor der kommenden Inflationsphase schützt, alles verlieren könnte!
 
Der Euro wird bald weniger wert sein als der Dollar!

 
Seit Wochen schreibe ich über die gefährliche Lage am Terminmarkt für den Euro. Fast alle Marktteilnehmer wetten seit Monaten auf einen wieder steigenden Euro. Dies hatte sich nach den Vorwahlen in Frankreich noch einmal verstärkt, da sich abzeichnete, dass Le Pen verlieren würde.

 
Die optimistische Stimmung ist jedoch unangebracht, da die Europäische Zentralbank weiterhin 60 Mrd. Euro drucken wird und mit einer Ausweitung des Programms bereits gedanklich spielt.

 
Auf der anderen Seite wird die US-Notenbank im Juni die Zinsen vermutlich noch einmal anheben. Die Lage für den Euro ist daher denkbar schlecht und es ist wahrscheinlich, dass der Euro in den kommenden Wochen und Monaten unter die Parität zum Dollar rutschen wird. Der Euro könnte in den kommenden Wochen sogar über 15% an Kaufkraft verlieren! 

 
Wer an der Börse handelt, muss sich diesen Eurokurs jetzt absichern. Wer nicht handelt, der muss sich gegen diese Abwertung durch den Kauf von Gold und Silber langfristig schützen.
 
Katastrophale Zustände in Europa

 
Europa könnte in den kommenden 5-10 Jahren im Chaos versinken und die einzige Antwort der sozialistischen Politiker bleibt das Drucken von immer mehr Papiergeld.

 
Die fünf größten Zentralbanken der Welt haben dabei in den ersten vier Monaten des Jahres bereits 1,2 Billionen US-Dollar gedruckt! Schreibt man dies fort, werden es 3,6 Billionen Euro an neuem Papiergeld bis zum Jahresende sein! In diesem Umfeld kann der Euro nur weiter verlieren und Edelmetallpreise müssen mittel- bis langfristig einfach immer weiter ansteigen! 

 
     Kaufen Sie jetzt Gold und Silber und sichern Sie sich langfristig ab!                
 

lhr
Thomas Schwarzer

Markus Blaschzok
 
P.S.: Die möglichen Konsequenzen der Frankreich-Wahl habe ich für Sie auch noch einmal im Detail analysiert. Klicken Sie hier, um sich das Video dazu anzusehen…

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