Das Januar-Geheimnis, das Ihnen Geld bringt

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Liebe Leser,

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in den ersten Stunden des neuen Jahres sind die Aktienkurse gleich wieder gestiegen. Ein schönes Gefühl für alle Aktionäre, während viele andere Investoren etwas neidisch sind. Wer beispielsweise auf Gold setzt, ist in den vergangenen Wochen und Monaten sogar regelrecht enttäuscht worden. Diese Zeit ist allerdings bald vorbei.

 

So wurde jetzt bekannt, dass die sogenannten „Commercials“ Long-Positionen aufbauen. Fremdwörter, die sich an dieser Stelle nicht gut lesen, deshalb: Commercials sind die kommerziellen Goldhändler und -spekulanten. Also diejenigen, die oft und mit hohen Volumina handeln. Long-Positionen sind Anlagen, die davon profitieren, dass der Goldpreis steigt.

 

Professionelle steigen jetzt ein

Die Commercials kaufen der Einfachheit halber lieber Terminkontrakte, also Lieferverpflichtungen. Diese Lieferverpflichtung sieht vor, dass das Gold zu einem bestimmten künftigen Zeitpunkt zu einem höheren Preis verkauft wird oder verkauft werden kann, als es jetzt der Fall wäre.

Deshalb gehen sie „long“ – und setzen auf den steigenden Preis. Tatsächlich kaufen und verkaufen die Händler fast nur Terminkontrakte, müssen Gold also gar nicht liefern, sondern lösen Papiere gegen neue Papiere ab. Dennoch liefern die Statistiken einen guten Anhaltspunkt darüber, was Profis von dem betreffenden Markt halten. Beim Gold ist die Long-Position ein solcher Signalgeber.

Ein zweiter Grund überzeugt allerdings Goldfreunde noch viel stärker. So ist der Januar traditionell der mit weitem Abstand beste Monat des Handelsjahres. Durchschnittlich steigt der Goldpreis in diesem Monat um nahezu 3 %. Wer also schnell kauft und das Glück hat, dass der Monat so verläuft wie durchschnittlich üblich, kann sich über einen satten Zuwachs freuen. Statistisch betrachtet steigt der Preis im Februar gleich weiter. Dabei geht es allerdings nur um 1 % aufwärts.

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Dollar wird schwächer

Schließlich müssen Sie damit rechnen, dass die Dollar-Rallye aufgrund des Trump-Sieges bald wieder vorbei ist. Erste Volkswirte rechnen inzwischen vor, dass der neue Präsident nach seiner Amtseinführung, in gut zwei Wochen, die Steuern doch nicht so schnell wird senken können, wie er es im Wahlkampf versprochen hatte. Dies könnte die Märkte enttäuschen und sogar den Dollar schwächen, wenn genügend Investoren ihre Gelder aus den USA wieder abziehen.

Ein schwächerer Dollar allerdings würde dafür sorgen, dass der Goldpreis fast automatisch wieder steigt. Das gelbe Edelmetall gilt als Ersatzwährung und Fluchtchance für diejenigen, die nicht in ausländische Währungen wie den Euro investieren wollen. Selbst die jüngsten Staatsaktionen in der Euro-Zone könnten dem Goldpreis wieder helfen.

 

Euro-Zone hilft dem Goldpreis

In Italien wird es zur Rettung der Banken kommen. In Griechenland gibt die Regierung weiterhin Geld aus, das sie nicht hat. In Frankreich ist die Verschuldung ebenfalls wesentlich höher, als viele Analysten derzeit bei den Aktienkursen einpreisen. Die Absturzgefahr ist relativ groß. Deshalb ist vor allem der Euro für Anleger keine Alternative, sofern es darum geht, Kapital zu schützen.

Ein letztes Argument für den Goldpreis ist der größere Absturz des Preises auf weniger als 1.200 Dollar/Unze. Der Kurs hat seit Jahren bereits die Marke von 1.000 Dollar nicht mehr unterschritten und dürfte auch diesmal selbst bei einem weiteren Kursrutsch relativ schnell wieder nach oben drehen. Charttechniker gehen davon aus, dass der Kurs bei einem Anstieg auf mehr als 1.250 bis 1.270 Dollar das Potenzial hat, rasch auf über 1.300 zu klettern.

 

Deshalb ist der Einstiegskurs derzeit ideal, wenn Sie darüber nachdenken, in Gold zu investieren. Gerade da der Januar der historisch stärkste Monat ist, könnte schon bald ein Ausbruch nach oben folgen. Wenn, dann kaufen Sie physisches Gold, also Münzen oder Barren.

 

Ihr

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Julien Backhaus

PS.: Liebe Leser, sofern Sie Gold als Alternative nicht in Betracht ziehen, kommt auch Silber in Frage. Das weiße Edelmetall dient ebenso wie Gold als Wertspeicher. Auch Silber können Sie am besten in Form von Münzen oder Barren erwerben. Anders als bei Gold können Sie Silber auch zu Hause horten.

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