So schützen Sie sich vor der größten Geldentwertung des Jahrhunderts

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Liebe Leser,

thomasschwarzer

es sind alarmierende Nachrichten. Gerade startet die größte Geldentwertung des Jahrhunderts. Das Ersparte verliert zunehmend an Kaufkraft. Das Vermögen schrumpft automatisch. Zu den ganz großen Verlierern zählen Sie. Deshalb müssen Sie jetzt reagieren und nicht tatenlos zusehen, wie die Realzinsen Ihr Geld vernichten. Schützen Sie sich und Ihr Vermögen.

 

Deflationsgespenst ist plötzlich verschwunden

Noch vor einiger Zeit geisterte das Wort Deflation durch die Medien. Alle hatten Angst vor der gefährlichen Abwärtsspirale. Die Spirale der sinkenden Preise. Doch wie so oft, wenn Experten Prognosen abgeben, kommt es ganz anders. Das Deflationsgespenst hat sich aufgelöst. Jetzt dreht sich das Rad genau in die andere Richtung. Und das ist für Ihr Vermögen brandgefährlich.

 

Denn ganz still und heimlich steigen die Preise. Und damit die Inflation. Bereits in den vergangenen Monaten sind die Verbraucherpreise bei uns in Deutschland gestiegen. Tendenz weiter stark steigend.

 

Gerade hierzulande ist die Inflation besonders hoch. Grund sind die immer weiter steigenden Mietpreise. Dazu kommen höhere Energiekosten. Im Dezember sind die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 % gestiegen. Die entsprechenden Daten sehen Sie in der Grafik unten. Auch auf Monatsbasis liegt das Plus bei 0,7 %. Diese Prozentzahlen sollten sie nicht für bare Münze nehmen. Es ist davon auszugehen, dass die Daten vom statistischen Bundesamt „schöngerechnet“ wurden, wie mein Kollege Julien Backhaus in diesem Artikel (hier klicken) erklärt. Höhere Lohnabschlüsse bei den bevorstehenden Tarifverhandlungen werden die Inflation aber dennoch weiter nach oben treiben. Im Laufe des Jahres ist davon auszugehen, dass der Preisauftrieb weiter anhält.

 

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Mini-Zinsen vernichten unser Geld

 

Auf der anderen Seite bleiben die Zinsen im Keller. Eine Katastrophe für alle Sparer. Unterm Strich verliert Ihr Geld damit an Kaufkraft. Denn wenn die Preise um 1,5 % steigen, und wir kaum Zinsen bekommen, ist unser Geld weniger wert.

 

Die EZB muss die Schwächeren stützen

Anders als in anderen Ländern, wie zum Beispiel in den USA, können die Zinsen in Europa nicht so einfach und schnell angehoben werden. Die Europäische Zentralbank hat sich immer eine Inflation von knapp zwei Prozent gewünscht. Jetzt wo sie da ist, und wir Sparer Geld verlieren, müsste sie die Zinsen eigentlich anheben. Das geht aber nicht, weil das Zinsniveau für die gesamte Eurozone gilt. Und da liegt das große Problem.

 

Zahlreiche Krisenländer brauchen weiterhin niedrige Zinsen um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Höhere Zinsen würden den ganzen Laden abwürgen. Und die Politik der Europäischen Zentralbank muss sich an den schwächeren orientieren.

 

Das heißt, wir Deutschen sind die, die weiterhin unter den Mini-Zinsen leiden.

 

Unser Vermögen schrumpft, denn die Realzinsen sind negativ. Aber was ist überhaupt der Realzins?

 

Negativer Realzins heißt Geldentwertung

Wenn Sie Ihr Geld bei der Bank anlegen, bekommen Sie dafür Zinsen. Zum Beispiel 0,3 Prozent. Das ist der Nominalzins. Davon wird die aktuelle Inflation abgezogen. Zum Beispiel 1,5 %. Was dann dabei herauskommt, ist der Realzins. Ist dieser Realzins negativ, wird unser Geld entwertet. In diesem Beispiel liegt der Realzins bei – 1,2 %. Also wird die Kaufkraft unseres Geldes um diesen Betrag kleiner.

 

Party am Aktienmarkt fast vorbei?

Sicherlich fragen Sie sich jetzt, was Sie gegen den Vermögensverlust tun können. Ich muss zugeben, die Alternativen sind jetzt noch wahnsinnig üppig. Das Geld auf irgendeinem Konto liegen zu lassen, ist nicht der richtige Weg.

 

Sein Geld in Aktien zu stecken, ist eine riskante Angelegenheit. Die Party ist in vollem Gange. Kann aber auch ganz schnell zu Ende sein. Wer auf den Börsen-ICE jetzt noch mit aufspringt, muss gute Nerven haben.

 

Eine Alternative ist das sogenannte Tagesgeld-Hopping. Verschieben Sie Ihr Geld regelmäßig. Suchen Sie sich Lockangebote der Banken mit relativ hohen Zinsen. Meistens sind die Angebote begrenzt. Nach einer gewissen Zeit ziehen Sie Ihr Geld wieder ab und legen es woanders an. Das bringt zum Teil gute Zinsen. Ist aber auch zeitintensiv.

 

Eine weitere Alternative ist Gold. Wenn Sie diesen Newsletter regelmäßig lesen, wissen Sie, dass ich ein großer Fan des Edelmetalls bin. Gerade jetzt, mit dem jüngsten Preisrutsch, ist Gold ein gutes Investment.

 

Und ein Schutz gegen Inflation und Geldentwertung. Aber auch viele andere Sachwerte eignen sich sehr gut gegen die schleichende Geldvernichtung.

 

In diesem Sinne wünsche Ihnen, dass Ihr Geld sich stetig vermehrt und nicht schrumpft.

 

Ihr

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Thomas Schwarzer

 

P.S.: Wie schützen Sie sich vor der schleichenden Geldentwertung? Haben Sie in Ihrem Alltag schon Geldentwertung bereits gespürt? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen an redaktion@pronomio.de!

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